Archiv September, 2008

Google Browser Chrome & Befreiphone

  • Google hat nun endlich seinen eigenen Browser rausgebracht, zuerst allerdings nur für Windows. Ist damit auch direkt in heftige Kritik geraten, da mit dessen Hilfe noch mehr Daten gesammelt werden.
  • Zur 100ten Sendung des SEO-Podcast/Radio verlost das Team von seoFM, ein von SIM-Lock befreites iPhone, das Befreiphone, natürlich nicht ohne einen kleine Wettbewerb. Wie so oft geht es darum bei Google unter dem Suchbgeriff "Befreiphone" ganz oben zu stehen. Alle möglichen TLD wie befreiphone.de, befreiphone.com, befreiphone.net oder auch befreiphone.mobi waren nach kurzer Zeit registriert Eye-wink

Ab nächster Woche gibts dann hier im Blog auch wieder mehr zu lesen.

Mollom startet Plus-Services und verlässt beta

Mollom, der Anti-Spam Service von Drupalerfinder Dries Buytaert, hat heute die Betaphase verlassen und zeitgleich einen Plus-Service gestartet.
Die kostenlose "Mollom Free" Version bietet bis zu 100 Überprüfungen am Tag. Der neue Plus-Service bietet dagegen bis zu 10.000, bessere Server und eine bevorzugte Behandlung. Der Preis für den Plus-Service liegt bei 30€ im Monat, was für die eingesparte Zeit, in der man unnötige Posts löschen muss, wirklich nicht viel ist.
Beide Versionen bietet neben den normalen Bild-Captchas auch Audio-Captchas, Statistiken und ein Reputationssytem für Besucher einer Seite.
Um Mollom zu nutzen, muss unter www.mollom.com ein Konto angelegt werden, pro Konto können mehrere Seiten verwaltet werden.
Um Mollom in eine Seite einzubinden stehen für ein paar CMS Systeme (natürlich auch Drupal) unter www.mollom.com/download Plugins und für ein einige Programmiersprachen Beispielskripte bereit.
Habe für pebosi.net direkt mal zur Plus-Variante gewechselt und kann es allein schon nur um den Dienst zu unterstützen weiterempfehlen. Alleine in der letzten Woche wurden über 300 Spamversuche abgewehrt.

Das Einsteigerseminar Drupal 6 von Thorsten Luhm

Die ist der erste Beitrag in einer Reihe von Drupal-Buch Bewertungen und Rezensionen. Das gerade das Eisnteigerseminar zu Drupal 6 die erste Rezension ist, scheint ja zu passen.

Das Buch erscheint im bhv Verlag vom Autor Thorsten P. Luhm und es umfasst knapp 300 Seiten. Unter der ISBN 978-3-8266-7479-2 kann man das Buch überall erwerben, im Moment kostet es 12,95 €.

Mein erster Eindruck dieses Buches war eigentlich recht positiv, allerdings drehte sich diese Meinung während dem Lesen leider um 180°. Folgende Punkte sind dabei besonders Aufgefallen:

Cover
Eigentlich schön schlicht gehalten, aber das Druplicon oben abschneiden geht garnicht Smiling
Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik
Am Anfang dachte ich, dass ein paar kleine Fehler zu falsch geschriebenen Wörtern oder Wortdreher völlig ok sind. Wenn sie aber in einem solch hohen Maße vorkommen, muss man fast glauben, dass niemand nach Fertigstellung nochmal drüber gelesen hat. Da werden Modulnamen falsch bezeichnet, englische Begriffe falsch von einer Drupalinstallation abgeschrieben, Satzzeichen verdoppelt, ganze Wörte weggelassen oder einfach zuzsammen geschrieben. Beim Lesen hat man ständig das Problem das zwischen englisch und deutschen Bezeichnungen gewechselt wird.
Struktur
Bei diesem Buch ist es zudem schwer einen roten Faden überhaupt zu finden, eher wird es einem schwer gemacht über haupt zu kapieren, um welche Thematik es gerade geht. Beispielsweise wird nach dem Entpacken von Drupal für die Installation erstmal auf ein Tool zum Offline-Blogging eingegangen. Auch die Aufteilung des Buches in "Lernen" - "Üben" - "Anwenden" stiftet mehr Verwirrung, auch durch zahlreiche Wiederholung ganzer Seiten (40 = 56), als das man wirklich was lernt. Der Teil zum Üben hat dann komplett enttäuscht. Hier werden keine wirklichen Übungen zum vertiefen gestellt, sondern es ist eigentlich nur eine kleine Sammlung an Fragen und Antworten.
Sachliche Fehler
Ergänzend gibt es auch ein paar sachliche Fehler, zum Beispiel muss das Favicon nicht zwingend den Dateinamen "favivon.ico" tragen
Thema des Buches
Der letzte Punkt der zu diesem Buch gesagt werden muss, ist die Tatsache das Drupal zu kurz kommt, denn es wird mehr über andere Tools und Programme geschrieben als über das CMS selbst (TUGZip, WinSCP, PHPMyAdmin, Blogdesk, XAMPP, etc.)

Am Schluss hat mich das Buch dann doch noch überraschen können, beim Abschnitt zur Suchmaschinenoptimierung mit Drupal steht da dieser Link: http://www.pebosi.net/seo-module-fuer-drupal - 1a Eye-wink